Sabotage oder Manipulation - neue Ermittlungsergebnisse zu Hausexplosion in Görlitz
Vier Wochen nach dem Hauseinsturz in Görlitz haben sich die Hinweise auf die Unglücksursache verdichtet. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen von der Explosion eines Gas-Luft-Gemisches aus. Einen Defekt im Netz der Stadtwerke schließen die Ermittler aus. Stattdessen steht der Verdacht einer bewussten Manipulation im Raum.
Das Landeskriminalamt rekonstruiert derzeit die Keller-Gasleitungen als 3D-Modell. Damit soll zweifelsfrei geklärt werden, ob die Rohre erst durch die Wucht der Detonation beschädigt wurden – oder ob vorab im Keller bewusst manipuliert und sabotiert wurde.
Gegen zwei Tatverdächtige wird bereits ermittelt: einen Polen und einen Afghanen. Die Polizei wertet derzeit auch Telefondaten aus Polen und elf neue Zeugenhinweise aus. Sie helfen den Ermittlern dabei, die genauen Bewegungen der Verdächtigen am Tag der Explosion zu rekonstruieren.
