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Sachsen ändert Jagdgesetz: Was das für den Umgang mit dem Wolf bedeutet

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Nach Wolfsrissen sind in Sachsen künftig gezieltere Abschüsse möglich. Der Landtag hat dafür den Weg frei gemacht und das Jagdgesetz geändert. Damit setzt der Freistaat die neuen Rahmenbedingungen des Bundes um und schafft die rechtliche Basis für ein aktives Wolfsmanagement. 

Was ändert sich noch?  

Schadensausgleiche für Weidetierhalter nach Wolfsrissen sind ab sofort gesetzlich garantiert und hängen nicht mehr von aktuellen Haushaltslagen ab. Künftig übernehmen die oberen Jagdbehörden das Wolfsmanagement und erarbeiten gemeinsam mit Jägern, Landwirten sowie Naturschützern einen revierübergreifenden Plan. Der Herdenschutz bleibt zwar weiterhin ein zentraler Baustein, soll aber durch die Möglichkeit jagdlicher Eingriffe spürbar ergänzt werden.

Im Freistaat gibt es aktuell 46 Wolfsterritorien mit über 200 Tieren. Die meisten leben in der Lausitz.