Sachsen bereitet sich auf möglichen Blackout vor
Ein Blackout und dann? Sachsen bereitet sich verstärkt auf das Szenario eines mindestens 72 stündigen Stromausfalls vor. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage des Oberlausitzer BSW-Landtagsabgeordneten Jens Hentschel-Töricht hervor.
Der Freistaat setzt bei der kritischen Infrastruktur an. So verfügen die staatlichen Krankenhäuser über Notstromreserven für bis zu 72 Stunden, und auch für Kulturstätten wie den Dresdner Zwinger oder die Semperoper bestehen Notfallkonzepte. Details zu Sicherheitsmaßnahmen bei Polizei und Katastrophenschutz bleiben jedoch aus Geheimhaltungsgründen unter Verschluss. Konkrete landesweite Standards und Finanzierungspläne für die Kommunen befinden sich laut Innenministerium derzeit noch in der Abstimmung.
