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Sachsen dreht Wasserhahn zu

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Schauer und Temperaturrückgang haben zu keiner Entspannung geführt. Die Wasserstände in Spree und Schwarzer Elster in der Niederlausitz sind weiter extrem niedrig. Seit einer Woche wird Wasser aus Bergbauspeichern und der Talsperre Spremberg eingeleitet. Das teilte heute das Landesamt für Umwelt in Brandenburg mit. Wasser aus Flüssen und Seen darf auch weiterhin nicht abgepumpt werden.

Die Lage hat sich zugespitzt. Denn es fließt kein zusätzliches Wasser mehr aus den Talsperren Bautzen und Quitzdorf in die Spree. Das mit Sachsen vereinbarte Kontingent von 20 Millionen Kubikmeter ist erschöpft. Mit den verbleibenden Wasserreserven müsse sparsam umgegangen werden, so das Landesumweltamt. Die Talsperren und Speicher sollen möglichst bis zum kommenden Frühjahr wieder aufgefüllt werden. Das habe oberste Priorität.