„Sachsen dürfen Hass-Äußerungen nicht hinnehmen“
Die Sachsen sollten hassvolle und fremdenfeindliche Äußerungen nicht schweigend hinnehmen. Sie müssten im Alltag widersprechen, wenn Leute Dinge sagen, die falsch und verletzend seien. Dazu hat Ministerpräsident Michael Kretschmer aufgerufen. Nicht alles, was gesagt werden dürfe, dürfe unwidersprochen bleiben. Es gelte, Haltung zu zeigen – auch gegenüber Freunden, Bekannten und im Arbeitsumfeld.
„Da werden manchmal Grenzen überschritten. Es ist für die Hygiene in einer Gesellschaft wichtig, dass solche Äußerungen nicht unwidersprochen bleiben. Verhalte dich so, dass Du nie Dinge sagst, die Du selber als Adressat nicht ertragen könntest.“
Er erlebe viele Menschen – ob nun Pfarrer, Bürgermeister oder auch Vereinsvorsitzende – die unter Beleidigungen und Bedrohungen unglaublich leiden. Dem müsse sich eine Gesellschaft widersetzen.