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Sachsen feiert sich selbst

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Der Freistaat Sachsen feiert am Samstag seine Wiedergründung und die deutsche Wiedervereinigung vor 30 Jahren mit einer Festveranstaltung im Erzgebirgsstadion in Aue. Neben 2000 Gästen wird zu dem Festakt auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) erwartet. Erstmals spiele die Sächsische Staatskapelle dafür in einem Fußballstadion, teilte die sächsische Staatskanzlei mit. In das Stadion passen eigentlich 16.000 Menschen, erlaubt sind am Samstag aber nur 2.000 - unter Einhaltung der Corona-Regeln.

Man wisse zwar, dass es „ein wenig“ Kritik gebe, weil Sachsen in Corona-Zeiten eine Großveranstaltung durchführe, so der Regierungssprecher vor dem Event. „Wir ‎wollen als Staatsregierung aber ein Zeichen setzen, dass Groß- und Sportveranstaltungen nach unserer ‎Corona-Schutzverordnung wieder möglich sind.“ Seit dem 1. September erlaubt Sachsen unter Auflagen wieder Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern - und geht damit bundesweit voran.

Der Freistaat wolle mit der Feier im Erzgebirgsstadion auch dazu ermutigen, Veranstaltungen mit entsprechendem Konzept wieder durchzuführen, hieß es. Armin Laschet, der Gast aus NRW, hatte sich bisher eher zurückhaltend gezeigt, was etwa eine Rückkehr von Fußball-Fans ins Stadion angeht. In NRW gelten seit dem 1. September sogar strengere Regeln: Die Landesregierung muss bei Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Menschen nach der jeweiligen Kommune ebenfalls grünes Licht geben. (dpa)