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Sachsen fordert härtere Strafen für Taten im Vollrausch

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Wer Taten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss begeht, soll härter bestraft werden. Sachsen will dazu erneut eine Initiative im Bundesrat einbringen. Für Täter im Rauschzustand dürfe es keinen Strafrabatt geben, fordert Justizminister Sebastian Gemkow.  Sachsen war vor einem Jahr mit einem ersten Gesetzentwurf gescheitert. Opferverbände verstanden die ablehnende Haltung des Bundesrates nicht. Immer wieder kommt es vor, dass Angeklagte, die   einen Menschen getötet haben, eine vergleichsweise milde Strafe bekommen, weil sie   betrunken oder mit Drogen zugedröhnt waren und deshalb wegen Vollrauschs verurteilt werden.