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Sachsen hat gut ausgebildete, aber zu wenige Kita-Erzieher

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Kita-Erzieherinnen und -Erzieher müssen sich in Sachsen um zu viele Kinder kümmern. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung. Bei den unter Dreijährigen betreut eine Fachkraft durchschnittlich 5,8 Kinder; die Bertelsmann-Stiftung empfiehlt dagegen einen Schlüssel von 1 zu 3. Bei den über Dreijährigen sorgt 1 Erzieher im Schnitt für 12,2 Mädchen und Jungen statt der empfohlenen 7,5 Kinder.

Damit sei Sachsen neben Mecklenburg-Vorpommern bundesweit das Schlusslicht. Die Personalkapazitäten müssten in Sachsen „erheblich ausgebaut“ werden, damit jedes Kind individuell gefördert werden könne, heißt es in der Studie.

Was die Qualifikation des Personals betrifft, ist Sachsen dagegen auf einem hohen Niveau. 82 Prozent des pädagogischen Personals sind als Erzieherin oder Erzieher ausgebildet. Bundesweit trifft das laut Bertelsmann-Stiftung nur auf etwa zwei Drittel des Personals zu.