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Sachsen kälter als die Tiefkühltruhe

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Die Nacht zum Freitag war hier in Sachsen wieder sibirisch. In Marien­heide im Erzge­birge wurden -33 Grad gemessen - ein neuer Rekord für dieses Jahr. Der Kälte­re­kord liegt nach wie vor bei -35,5 Grad - gemessen Mitte der 50er Jahre in Deutsch­neu­dorf. Mit der sibiri­schen Kälte ist es aller­dings erstmal vorbei - in der Nacht zum Samstag sind zwar noch mal teilweise zweistel­lige Minus­grade möglich, tagsüber klettern die Tempe­ra­turen dann aber auf über 0 Grad. Dennoch beschert das anhal­tende Winter­wetter Sachsens Skige­bieten volle Pisten. Für das bevor­ste­hende Wochen­ende rechnet der Touris­mus­ver­band Erzge­birge mit einem Besucher­an­sturm, vor allem Tages­gäste aus der Region werde es in die Winter­sport­orte ziehen. „Am vergan­genen Wochen­ende hatten wir an einem Tag 6000 Besucher“, sagte René Lötzsch von der Fichtel­berg-Schwe­be­bahn in Oberwie­sen­thal auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur. So viele Skifahrer kämen sonst nur in der Ferien­zeit. Für die Gesamt­saison rechnen die Skige­biete im Erzge­birge und im Vogtland aufgrund des lange ausblei­benden Schnees dennoch mit Einbußen. (mit dpa)