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Sachsen kauft ehemalige Pückler-Brauerei in Muskau

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Sachsen hat ein kultur­his­to­risch wertvolles Gebäude in Bad Muskau erstei­gert. Dabei handelt es sich um die ehema­lige Brauerei. Sie wurde 1844 unter Aufsicht von Fürst Pückler errichtet.  Das Gebäude trägt die Handschrift des damals bedeu­tenden Archi­tekten Ludwig Persius.

Die Muskauer Brauerei wurde als Ziegel­stein­bau­werk mit einem Gasthof im neogo­ti­schen Stil gebaut. 1992 wurde die Immobilie verkauft. Danach verfiel das Baudenkmal zusehends und geriet in die Insol­venz­masse des letzten Besit­zers.

Mit dem Kauf ende eine jahrzehn­te­lange städte­bau­liche Hänge­partie, sagte CDU-General­se­kretär Michael Kretschmer. „Die Alte Brauerei ist inzwi­schen zu einer Ruine verfallen, kann in den kommenden Jahren aber wieder ein Schmuck­stück werden.“Sachsen und der Bund haben sich seit 1993 mit rund 55 Millionen Euro in Bad Muskau engagiert, um Pücklers Landschafts­garten und heutige Unesco-Welter­be­stätte gemeinsam mit Polen zu erhalten. Mit dem Erwerb der Brauerei setze Sachsen ein „klares Zeichen“ für das Bekenntnis zur Gemeinde Bad Muskau und zur Region, hieß es.