Sachsen kommt Bombardier entgegen
Sachsen kommt Bombardier entgegen. Der Freistaat übernimmt eine Bürgschaft in Höhe von fast 108 Millionen Euro. Bombardier werde damit in die Lage versetzt, weiterhin Aufträge annehmen und abwickeln zu können, hieß es aus dem Finanzministerium auf eine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion. Die Bürgschaft diene dem Erhalt von Arbeitsplätzen bei Bombardier auch in den Werken in Görlitz und Bautzen. Dort sind rund 2.400 Beschäftigte tätig.
Nach Angaben des Ministeriums wurde der Bürgschaftsantrag durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) geprüft. „In Abwägung aller für und gegen das Vorhaben sprechenden Umstände und letztlich unter dem Vorbehalt der objektiv nicht kalkulierbaren weiteren negativen Entwicklungen aus der Corona-Pandemie, erscheint der PwC die Übernahme des Bürgschafts-Engagements insgesamt noch als vertretbar.“ Dieser Einschätzung schließe sich die Staatsregierung an.