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Sachsen rudert bei Testpflicht für Grenzpendler zurück

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Nach Kritik an der Corona-Testpflicht für Berufspendler aus Polen und Tschechien rudert Sachsen bei der geplanten Corona-Testpflicht für Pendler im Grenzgebiet zurück. Wie Wirtschaftsminister Martin Dulig sagte, sollen sich Pendler künftig nur einen, statt den angedachten zwei wöchentlichen Tests unterziehen.

Um den Unternehmen mehr Zeit zu geben, beginnt die Testpflicht erst am 18. Januar und damit eine Woche später als geplant. Die Tests müssen aus eigener Tasche oder vom Arbeitgeber bezahlt werden. Sachsen will hier Unternehmen mit einem Zuschuss von maximal  10 Euro pro Test unterstützen.

Die Kosten für die Tests von tschechischen Pendlern will aller Voraussicht nach die Tschechische Republik übernehmen. Das berichten mehrere tschechische Medien. Darüber habe Außenminister Tomáš Petříček die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping informiert.