• Symbolbild. Foto: Pixabay

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Sachsen schrumpft und ergraut

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Die Einwohnerzahl in Sachsen wird bis 2060 auf deutlich unter vier Millionen sinken. Im Freistaat werden dann zwischen 3,4  und 3,7 Millionen Menschen leben. Davon geht das Statistische Landesamt in seiner heute vorgestellten Prognose aus. Das bedeutet einen Rückgang von neun bzw. 16 Prozent. 

Der Einwohnerrückgang wird weiterhin durch das Geburtendefizit bestimmt. Das heißt: Es sterben mehr Menschen als Kinder zur Welt kommen.   Voraussichtlich schon bis 2032 wird die Vier Millionen-Einwohnermarke in Sachsen unterschritten. Das Durchschnittsalter wird bis 2060 bis auf 48 Jahre steigen.

Der demographische Wandel wird vor allem in den ländlichen Regionen abseits der Ballungszentren spürbar sein, so z.B. im Kreis Görlitz.