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Sachsen will Gemeinden im Lausitzer Revier helfen

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Sachsen will Gemeinden im Lausitzer Revier helfen. Ein Ansprech­partner soll mit Bürger­meis­tern und Ortsvor­ste­hern ins Gespräch kommen und den Inves­ti­ti­ons­be­darf erheben. Das kündigte Staats­kanz­lei­chef Fritz Jaeckel an – als Reaktion auf die in der vergan­genen Woche vorge­stellten Kohle­för­der­pläne der LEAG.

So will die LEAG nur noch ein neues Kohle­feld im Kirch­spiel Schleife erschließen – und zwar das unter Mühlrose. In Mulkwitz, Rhone und Schleife-Süd wurden Inves­ti­tionen verschoben, z.B. beim Straßenbau, Schulbau oder Abwasser. Nun besteht dafür kein Grund mehr. Diese Orte können nun in den kommenden vier Wochen ihre Projekte auflisten. In der Staats­kanzlei sollen die Anfragen gebün­delt und Förde­r­ent­schei­dungen möglichst schnell getroffen werden. 

Außerdem wollen die Landes­re­gie­rungen von Sachsen und Branden­burg am 13. Juni gemeinsam über den bevor­ste­henden Struk­tur­wandel in der Lausitz disku­tieren.