Sachsens Autobahnmeistereien auf Winter vorbereitet

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Der Winter kann kommen - Sachsens sieben Autobahnmeistereien sind auf Schnee und Eis vorbereitet. «Die Kollegen stehen ab 1. November auf Abruf bereit», sagte die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, Ines Fröhlich, am Dienstag bei der Winterdienstabnahme in der Autobahnmeisterei Dresden-Hellerau. Die Fahrzeuge sind umgerüstet und die Streusalzvorräte eingelagert. Für den Unterhalt der Bundes- und Staatsstraßen sind Landkreise und kreisfreien Städte verantwortlich.

Fröhlich bat die Kraftfahrer um Verständnis für den Winterdienst - und um eine «angemessene Fahrweise». Die Gefahr sei im Beruf des Streckenwartes allgegenwärtig «und erfährt in unserer Gesellschaft leider nicht immer die angemessene Wertschätzung», sagte sie. Dabei sorgten die Mitarbeiter der Autobahnmeistereien täglich dafür, «dass wir auch bei Eis und Schnee sicher fahren können».

Nach Ministeriumsangaben arbeiten knapp 220 Beschäftigte in drei Schichten und bei Bedarf rund um die Uhr, um die rund 580 Kilometer Autobahnen inklusive Anschlussstellen schnee- und eisfrei zu halten. Zudem werden zwölf Tank- und Rastanlagen sowie 50 Parkplätze betreut. Dabei stehen 59 Lkw und, wie im Vorjahr, rund 27 600 Tonnen Streusalz zur Verfügung. Im milden Winter 2019/2020 wurde mit 5945 Tonnen nicht mal ein Viertel davon gebraucht, in der Saison davor waren es knapp 21 000 Tonnen. Der höchste Verbrauch seit 2007 datiert von 2012/13 mit 55 810 Tonnen.