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Sachsens Handwerk braucht Azubis

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Die Corona-Krise hat dem Ausbildungsmarkt im sächsischen Handwerk einen Dämpfer verpasst. Aber es gibt deutliche Anzeichen für einen positiven Trend. Im Mai 2020 hatte es in Sachsen noch gut 13 Prozent weniger Ausbildungsverträge gegeben als im Vorjahresmonat. Doch jetzt im Juni hat das Minus nur noch bei etwa über vier Prozent gelegen. Das hat die Handwerkskammer mitgeteilt.

Die Krise habe dazu beigetragen, dass sich die Schulabgänger im Freistaat etwas später als üblich um eine Lehrstelle kümmern konnten. Die sächsischen Betriebe suchen weiter Kandidaten für Azubistellen und werben auch um Abiturienten: Wer keine Lust habe, seine Professoren nur online zu sehen, sondern gern handfest anpacke und eigenes Geld verdienen wolle, sei im Handwerk genau richtig, heißt es von der Kammer.

Die Handwerkskammern Dresden, Leipzig und Chemnitz bieten auf ihren Internetseiten Lehrstellenbörsen mit freien Stellen.