Sachsens Innenminister begrüßt Entscheidung zu Maghreb-Staaten
Innenminister Markus Ulbig hat die Entscheidung des Bundestages zu den Maghreb-Staaten als „Etappenerfolg“ gewertet. „Ich setze mich schon lange dafür ein, Marokko, Tunesien und Algerien zu sicheren Herkunftsstaaten zu erklären. Wir müssen klar benennen, wo politische Verfolgung herrscht, um den wirklich Bedürftigen helfen zu können“, sagte Ulbig. Jetzt liege es am Bundesrat, dem Gesetz zuzustimmen. Der Bundestag hatte am Freitag eine entsprechende Einstufung beschlossen. Ziel ist es, die Asylverfahren zu verkürzen. Wer aus einem sogenannten sicheren Herkunftsstaat kommt, hat in der Regel kein Recht auf Asyl. Der Vorschlag der Bundesregierung ist auch eine Reaktion auf die Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in Köln, an denen vor allem Männer aus Nordafrika beteiligt gewesen sein sollen.