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Sachsens Verlage erstmals mit Gemeinschaftsstand in Frankfurt am Main

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Sächsi­sche Verlage präsen­tieren sich erstmals mit einem Gemein­schafts­stand bei der Frank­furter Buchmesse (19. bis 23. Oktober). Unter dem Motto „Sachsen-live“ stellen sie nach Angaben der Wirtschafts­för­de­rung Sachsen (WSF) vom Dienstag in Dresden ihre Programme und Neuer­schei­nungen vor. „Die sächsi­sche Branche spielt im Leseland Deutsch­land wieder eine wichtige Rolle“, sagte Wirtschafts­staats­se­kretär Hartmut Mangold. Nach schweren Zeiten im Zuge der Wieder­ver­ei­ni­gung, als Betriebe sich umori­en­tieren und auf dem hart umkämpften Markt behaupten mussten, hätten sich viele neu etabliert. Junge Verleger besetzten Nischen.Nach Minis­te­ri­ums­an­gaben gibt es landes­weit fast 200 Verlage, meist mittel­stän­di­sche Unter­nehmen, die auch auf die Tradi­tion Sachsens als bedeu­tender Buchstandort setzen. Sie sind wesent­li­cher Bestand­teil der Kultur- und Kreativ­wirt­schaft des Landes. Vor allem von Leipzig aus schafften große Namen wie Reclam oder Breit­kopf den Sprung in die „Buch“-Welt. Der Auftritt der Sachsen bei der weltgrö­ßten Bücher­schau wird von der WSF im Auftrag des Wirtschafts­mi­nis­te­riums organi­siert. Dabei sind rund 60 Verlage, Vereine und Insti­tu­tionen vertreten.(DPA)