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Sächsische Staatsregierung im Gespräch mit Oberlausitzern

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Die Sächsische Staatsregierung hat sich den Fragen von Oberlausitzern gestellt. Ministerpräsident Michael Kretschmer und seine Ministerriege kamen nach Niesky, um Fragen zu beantworten, Probleme aufzunehmen und Politik zu erklären. Über 400 Bürger nutzten am vergangenen Freitagabend diese Gelegenheit.

Welche Themen kamen denn zur Sprache?


Ein ganzes Themenbündel – also vom Ärztemangel, Lehrermangel und Unterrichtsausfall, der Zukunft des Görlitzer Siemens-Turbinenwerkes,dem Ausbau von Windkraftanlagen über die Abschiebung ausländischer Straftäter bis hin zum Umgang mit den Wölfen. Und natürlich gab es Fragen rund um die innere Sicherheit, vor allem die Grenzkriminalität. Die Bürger konnten ihre Probleme gezielt loswerden. Aufgebaut waren Thementische.

In der Runde mit Ministerpräsident Michael Kretschmer  kam u.a. das Problem des Fachkräftemangels zur Sprache. Da meldete sich Tina Noack zu Wort. Sie leitete eine Ausbildungsvermittlung für schwer vermittelbare Jugendliche im Landratsamt Görlitz. Die Vermittlung wurde Ende vergangenen Jahres aufgelöst. Unternehmer, die Nachwuchs suchen, rufen bei ihr auf dem Handy weiter an.

Zwei ältere Damen aus Seifhennersdorf forderten eine Entschädigung für die Schulrebellen, also für die Eltern, die jahrelang für den Erhalt der Schule gekämpft haben – gegen den erbitterten Widerstand des Freistaates:

Mitglieder einer Bürgerinitiative aus dem Rothenburger Ortsteil Nieder-Neundorf berichteten von Plänen, die Dorfstraße auszubauen. Dafür müssten viele Bewohner ihre Vorgärten opfern. Sie würden damit quasi teilenteignet. Ob sich der Ministerpräsident nicht für eine Alternative einsetzen könne, also für eine Trasse, die um den Ort herumführt....

Audio:

Reporter Knut-Michael Kunoth