++ EIL ++

Sächsische Wirtschaft verlangt Ende der Russland-Sanktionen

Zuletzt aktualisiert:

Die sächsi­sche Wirtschaft fordert von der Staats­re­gie­rung eine Bundes­rats­in­itia­tive zur Beendi­gung der Russland-Sanktionen. Die Präsi­denten der drei Indus­trie- und Handels­kam­mern in Dresden, Chemnitz und Leipzig appel­lieren an die schwarz-rote Landes­re­gie­rung, eine entspre­chende Initia­tive zu starten. Schon jetzt seien die Bezie­hungen schwer belastet, heißt es in einem Positi­ons­pa­pier. Ohne die Rücknahme der Sanktionen sei zu befürchten, dass die langjäh­rigen, engen Verbin­dungen nach Russland unwider­ruf­lich verloren gingen, hieß es am Montag. Der Schaden bei den sächsi­schen Unter­nehmen werde bislang auf über 250 Millionen Euro geschätzt. Die Sanktionen waren von der EU und den USA verhängt worden - unter anderem wegen der russi­schen Ukraine-Politik.