Orden für Hospizgründerin aus der Oberlausitz
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Sie hat sich über viele Jahre maßgeblich für eine würdevolle Betreuung von Sterbenden in der Lausitz eingesetzt. Dafür erhält Gundula Seyfried heute den Sächsischen Verdienstorden. Sie bekommt die Auszeichnung von Ministerpräsident Michael Kretschmer überreicht.
Mit ihrem Namen ist der Aufbau der Hospiz- und Palliativversorgung in der Region verbunden. Die gelernte Krankenschwester kam 1992 von Brandenburg nach Sachsen. In Großschönau baute sie einen ambulanten Hospizdienst auf und begann, ein Netzwerk zu knüpfen. 2007 übernahm sie das Hospiz in Herrnhut, damals das erste stationäre bundesweit. 2017 folgte der Aufbau einer Beratungsstelle in Zittau.
Die 63-Jährige bringt sich auch nach ihrem Ruhestand ehrenamtlich ein.