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Sächsisches Handwerk befürchtet Abwanderung

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 Sachsens Handwerker fürchten angesichts der geplanten Mindestvergütung für Auszubildende eine neue Abwanderungswelle von Ost nach West. Grund könnten dann Betriebe sein, die nicht mehr ausbilden, sagte der Präsident des Sächsischen Handwerkstages und Bernsdorfer Bäckermeister, Roland Ermer. Er forderte eine Entlastung von zumindest kleinen Betrieben. 

Lehrlinge sollen ab 2020  im ersten Ausbildungsjahr eine Mindestvergütung von 515 Euro pro Monat erhalten. In den Folgejahren soll sich die Mindestausbildungsvergütung weiter erhöhen.