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Sanierungsfall Bürgerhaus Niesky - Stadtrat stellt Weichen

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Sanierungsstau und Verluste - das Bürgerhaus Niesky ist ein Sorgenkind. Nicht erst seit gestern.  Die Minusbilanzen sind in den vergangenen Jahren gestiegen. 2024 waren es 546.000 Euro.  Angesichts der drängenden Probleme hat sich der Stadtrat gestern Abend zu zwei Beschlüssen durchgerungen.  

Bis Ende dieses Jahres soll ein Sanierungs- und Konsolidierungskonzept   erstellt werden, mit dem Ziel, die  Verluste in den nächsten drei Jahren um je 100.000 Euro zu verringern.  Die überalterte Großküche, in der täglich bis zu 800 Essen für Kitas, Schulen, Senioren und Unternehmen zubereitet werden, wird durch eine Behelfsküche abgesichert.   CDU und AfD wollten zu Beginn der Sitzung, dass die beiden Beschlüsse von der Tagesordnung genommen werden.  Begründung: Es fehle eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Sie wurden knapp überstimmt. 

Das Bürgerhaus Niesky  mit seiner Gastronomie, dem Saal, Tagungsräumen und einem Hotel  wurde vor mehr als 30 Jahren das letzte Mal saniert.   Es  ist ein Ort für Bälle, Konzerte, Jugendweihen, Sportlerehrungen und andere Veranstaltungen.  Auch der Stadtrat kommt dort regelmäßig zu seinen Sitzungen zusammen. Der Saal hat eine Kapazität bis zu 500 Plätzen. Er ist damit der größte in der Stadt.

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Knut-Michael Kunoth