Schallschutz für lärmgeplagte Bewohner in Klein Osnig
Der Transit-Schwerlastverkehr wird auch weiter durch Klein Osnig poltern – zum Ärger der Anwohner. Die Kreisverwaltung Spree-Neiße hält eine Sperrung der Ortdurchfahrt für Brummis nicht für sinnvoll. Sie würde nicht zu einer – so wörtlich - „signifikanten Entlastung“ führen, sondern nur zu einer Verlagerung des Problems auf das Umland. Zugleich wird den betroffenen Bewohnern ein Angebot gemacht. Sie können Lärmschutzfenster einbauen. Die Kosten übernehmen Bund und Land. Außerdem wird eine dauerhafte Verkehrsüberwachung vorgeschlagen, was so viel heißt, dass ein Blitzer aufgestellt werden soll. Der Landkreis ist im Zugzwang. Er wird durch ein Urteil verpflichtet, entsprechende Schritte einzuleiten. Bis Anfang November können sich die Betroffenen äußern. Danach soll eine Entscheidung fallen.