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Schatz kehrt zurück an alten Platz in Königsbrück

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Es gehört zu den bedeutenden Meisterwerken sächsischer Bildhauerkunst. Beinahe wäre es ganz in Vergessenheit geraten. Das Schellendorfsche Epitaph wird seit Jahresbeginn restauriert und kehrt in den nächsten Wochen wieder an seinen angestammten Platz zurück - über der Patronatsloge der Königsbrücker Hauptkirche. Im Januar wird das mehr als 300 Jahre alte Kunstwerk enthüllt. 

Vermutlich wurde das Epithaph von Balthasar Permoser oder Paul Heermann geschaffen. Da gehen die Meinungen auseinander. Kunsthistoriker sind sich aber einig: Es ist eine kleine Sensation. Das Bildnis lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf eine historische Besonderheit in der Oberlausitz, den sogenannten Rittersprung auf der Bautzener Ortenburg.

Bei einem Unwetter 1974 wurde das Grabdenkmal stark beschädigt. Es wurde abgenommen. Für die Restaurierung fehlte bis vor einem Jahr das Geld.

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Reporter Knut-Michael Kunoth