Schiebocker Tage einmal anders
Die Bischofswerdaer müssen möglicherweise angesichts der Corona-Pandemie nicht ganz auf ihr Stadtfest verzichten. So sollen die traditionellen Schiebocker Tage am zweiten Juniwochenende stattfinden – aber anders als gewohnt. Die Organisatoren arbeiten derzeit gemeinsam mit der Stadt an einer Überraschung. Jeder Stadtfestbesucher soll trotz des Verbots für Großveranstaltungen die Möglichkeit erhalten, auf andere Weise am Stadtfest teilzunehmen. Weitere Details wollen die Veranstalter in den nächsten Wochen vorstellen. Bereits zum 27. Mal seit der Deutschen Einheit finden die Schiebocker Tage in Bischofswerda statt.
Über Jahre haben sich die Schiebocker Tage zu einer festen Größe im Bischofswerdaer Veranstaltungskalender entwickelt. Mit Künstlern wie Cora, Fancy, Bad Boys Blue oder Die Draufgänger ist es den Organisatoren gelungen, dass Stadtfest zu einem Besuchermagnet der Oberlausitz zu etablieren. Zum jährlichen Programm zählt zudem die Weltmeisterschaft im Schiebockrennen, bei der Sportler aus nah und fern mit einer traditionellen Holzkarre - dem Schiebock - einen rund 500 Meter langen Parcours über das Kopfsteinpflaster der Innenstadt absolvieren. Die Idee des Rennens entstand bereits 1994 durch die Mitglieder des damaligen „Huggelvereins“ - aus deren Bemühungen rund um das „Huggelfest“, wenig später die Schiebocker Tage ins Leben gerufen werden konnten.
Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen unter: www.schiebockertage.de