Schiebocker Tage wollen Corona trotzen
Bischofswerda will auch in diesem Jahr sein Stadtfest nicht sang- und klanglos absagen. Unter dem Motto „Von uns - Für uns“ sollen die Schiebocker Tage im Juni stattfinden - allerdings erneut in einer etwas anderen Form. Geplant sind mehrere Anlaufpunkte in der Innenstadt, um große Menschenansammlungen auf dem Altmarkt zu vermeiden. Dafür werden nun städtische Einzelhändler, Gastronomen und Vereine gesucht, die eine Station nach ihren Wünschen gestalten. Die Umsetzung der Ideen soll von der Stadt finanziell unterstützt werden. Bis zum 09. Mai können Interessierte ihre Konzepte mit entsprechendem Kostenplan einreichen. Diese sollen dann hinsichtlich Originalität und Kreativität ausgewählt werden - hieß es.
Die Schiebocker Tage haben sich über Jahre zu einer festen Größe im Bischofswerdaer Veranstaltungskalender entwickelt. Mit Künstlern wie Cora, Fancy, Bad Boys Blue oder Die Draufgänger ist es den Organisatoren gelungen, dass Stadtfest zu einem Besuchermagnet der Oberlausitz zu etablieren. Zum jährlichen Programm zählt zudem die Weltmeisterschaft im Schiebockrennen, bei der Sportler aus nah und fern mit einer traditionellen Holzkarre - dem Schiebock - einen rund 500 Meter langen Parcours über das Kopfsteinpflaster der Innenstadt absolvieren. Die Idee des Rennens entstand bereits 1994 durch die Mitglieder des damaligen „Huggelvereins“ - aus deren Bemühungen rund um das „Huggelfest“, wenig später die Schiebocker Tage ins Leben gerufen werden konnten.
Konzepte nimmt die Stadtverwaltung ausschließlich per Mail entgegen. Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen folgen unter www.schiebockertage.de.