• Tagebau Welzow-Süd

    Tagebau Welzow-Süd. Foto: Archiv

Schiedsstelle für Bergbaugeschädigte in der Lausitz

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Betroffene von Bergschäden in der Lausitz gehen häufig den Klageweg, um ihr Recht durchzusetzen. Das kann langwierig sein und – bei einem verlorenen Verfahren – auch teuer.  Nun sollen sie bald die Möglichkeit zu einer außergerichtlichen Einigung bekommen. Im Sommer wird eine Schlichtungsstelle die Arbeit aufnehmen.  Darüber informierte das Wirtschaftsministerium in Potsdam.

An die Schlichtungsstelle können sich Privatleute, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen wenden – und zwar vor einer Klage. Der Versuch, die Bergbauschäden einvernehmlich zu regulieren, ist kostenlos. Die Schlichtungsstelle soll es zunächst für drei Jahre geben.

Ein gutes Signal, findet Hannelore Wodtke. Die Welzower Stadtverordnete kämpft seit Jahren für diese Möglichkeit. Sie ist Mitglied im Netzwerk Bergbaugeschädigter der Lausitzer Braunkohleregion.  Sie kritisiert aber, dass sich die Betroffenen   die Beisitzer nicht selbst aussuchen dürfen.