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Schläge, Bedrohungen und Beleidigungen in Regionalbahnen in der Oberlausitz

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Die Bundespolizei ermittelt zu mehreren Vorfällen am vergangenen Wochenende in Regionalbahnen in der Oberlausitz- So wird nach zwei Schlägern gefahndet. Sie waren am Samstagabend in einer Regionalbahn von Görlitz nach Dresden unterwegs. Die Tatverdächtigen  hätten einen 24-Jährigen angegriffen, nachdem sie von ihm auf die Maskenpflicht hingewiesen worden waren, so ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Ebersbach.  Die beiden Männer hätten dann andere Reisende beleidigt. Der Vorfall geschah am vergangenen Samstag um 19.45 Uhr. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. (Telefon:03586 / 76020)

Zweieinhalb Stunden später wurden zwei Reisende in einer Regionalbahn von Dresden nach Görlitz von einem Mann mit einem bedroht, weil sie über ihn gelacht hätten. Aus Angst seien die Beiden ausgestiegen. Der Tatverdächtige wurde anschließend in Görlitz gestellt.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich gestern Abend in einem Regionalexpress von Bischofswerda nach Görlitz.  Ein 35-Jähriger geriet mit der Zugbegleiterin in Streit. „Dabei hielt er ein Messer in der Hand“, teilte die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf mit. Er sei verärgert gewesen, dass der Zug in Reichenbach nicht hielt.  Die Schaffnerin setzte den Mann am Haltepunkt Gersdorf vor die Tür. Herbeigeeilten Bundespolizisten habe er  mit Schlägen gedroht.

Ermittelt wird außerdem gegen einen Algerier. Der 39-Jährige soll am Samstagvormittag in der ODEG-Bahn von Cottbus nach Görlitz andere Fahrgäste belästigt, Fotos von ihnen gegen deren Willen gemacht und sie beleidigt haben.