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Schlagabtausch zwischen Domowina und Initiative „Sorbisches Parlament“

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Zwischen der Domowina und der Initia­tive „Sorbi­sches Parla­ment“ ist ein seit langem schwe­lender Konflikt ausge­bro­chen. Die Domowina warf der Initia­tive - so wörtlich - „hemmungs­lose Konfron­ta­tion“ vor. Dagegen sprach das „Sorbi­sche Parla­ment“ der Domowina die demokra­ti­sche Legiti­mität ab.

Beobachter sehen einen Macht­kampf zwischen beiden Sorben-Organi­sa­tionen. Die Domowina sei wegen ihrer Größe „eine“ und wegen der Gesetze in Sachsen und Branden­burg „die“ Inter­es­sen­ver­tre­tung der Sorben, stellte Domowina-Chef David Statnik klar. „Serbski Sejm“-Sprecher Martin Walde geißelte den nach seiner Ansicht aus DDR-Zeiten herrüh­renden Allein­ver­tre­tungs­an­spruch der Domowina.

Die Initia­tive „Sorbi­sches Parla­ment“ strebt eine kultu­relle Autonomie bei Bildung und Kultur an. Bislang haben mehr als 800 Menschen eine entspre­chende Petition unter­zeichnet.