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Schleuser in Ebersbach entwischt - warum die Polizisten keinen Warnschuss abgeben dürfen

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Der Bundespolizei ist in Ebersbach ein Schleuser entwischt – vermutlich über die nahe Grenze nach Tschechien. Eine Warnschuss durften die Beamten nicht abgeben. Eine Streife wollte den Wagen auf der B 96 an der Kreuzung „Goldener Löwe“ anhalten. Der Fahrer gab Gas und raste davon. Kurz hinter Kottmarsdorf stoppte er, sprang aus dem Auto und ließ die fünf illegal eingereisten Türken zurück.

Eineinhalb Stunden später wurde der Schleuser an der Aral-Tankstelle in Ebersbach gestellt. Bei der Leibesvisitation habe er sich losgerissen und sei in ein Feld gerannt. Die Beamten verloren den Blickkontakt. Einen Warnschuss hätten sie nicht abgeben dürfen, sagte uns der Sprecher der Bundespolizeiinspektion Ebersbach, Alfred Klaner, mit Blick auf die gesetzlichen Bestimmungen.

Der Schleuser ist  knapp 1,80 Meter groß, schätzungsweise 30 bis 35 Jahre alt, bekleidet mit einer roten Jahre und einer hellgrauen Jogginghose. Die Bundepolizei hofft nun, dass sich Zeugen melden.

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Reporter Knut-Michael Kunoth