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Schleusertour mit 15 Migranten bei Görlitz aufgedeckt

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Ein Schleuser hat auf der Flucht vor der Polizei Leib und Leben von  14 Migranten – darunter vier Kindern – aufs Spiel gesetzt. Bundespolizisten wollten den Kleinbus auf der A4 bei Görlitz stoppen. Der Fahrer gab Gas. Er wechselte mehrfach die Spuren auf der A4, um seine Verfolger abzuschütteln. Dabei schwankte das Fahrzeug stark hin und her. Kurz vor dem Autobahntunnel konnte die Streife den Mercedes Vito anhalten.

Ein Kind hockte im Fußraum, die anderen drei im Kofferraum. Der Schleuser – ein 30-jähriger Ukrainer – wurde festgenommen. Die eingeschleusten Iraker und Syrer stellten Asylantrag. Sie wurden in ein Erstaufnahmelager gebracht.