• Der Fußgängerüberweg über die Neiße in Ostritz. Platz auch für Kleinwagen. Foto: Göttsberger

    Der Fußgängerüberweg über die Neiße in Ostritz. Platz auch für Kleinwagen. Foto: Göttsberger

  • Fehlender Eisenbügel. Sperre abgesägt. Foto: Göttsberger

    Fehlender Eisenbügel. Sperre abgesägt. Foto: Göttsberger

Schlupfloch für Diebe in Ostritz verkleinern

Zuletzt aktualisiert:

Die Neißebrücke in Ostritz ist ein Schlupfloch für Einbrecher und Schmuggler. Der Fußgängerüberweg wird offenbar auch von Kfz-Dieben genutzt. Eine künstliche Verengung am Brückengeländer auf polnischer Seite wurde vor einigen Wochen abgesägt. Stadtrat Thomas Göttsberger fordert deshalb, dass der Metallbügel wieder angeschweißt und ein Torflügel auf deutscher Seite verschlossen und verschweißt wird.

Die Stadtverwaltung fühlt sich nicht zuständig für die Sicherung und verweist auf die polnische Seite. Die Stadtverwaltung Zgorzelec sei darüber informiert worden, sagte uns der stellvertretende Bürgermeister Steffen Blaschke.

Göttsberger wies  in einem Brief an den Görlitzer Polizeipräsidenten Manfred Weißbach auf das Schlupfloch für Autodiebe hin. Der Stadtrat  forderte eine höhere Polizeipräsenz in Ostritz, um die "katastrophale Sicherheitslage" nachhaltig zu verbessern. Er kritisierte, dass nur ein Teil der in der Stadt begangenen Straftaten im Polizeibericht auftaucht. Damit werde der Eindruck hinterlassen,, dass "etwas verborgen werden soll". Es bestehe für die Polizeidirektion Görlitz akuter Handlungsbedarf.

Audio:

Thomas Göttsberger