Schnee, Staus und Schneckentempo
Schnee und Eis sorgen weiter für Verkehrsbehinderungen – vor allem in der Oberlausitz. In Putzkau bei Bischofswerda verunglückte ein Lkw-Fahrer. Er schlitterte mit seinem Gefährt in einer Kurve von der winterglatten Fahrbahn. Der mit leeren Paletten beladene Anhänger kippte um. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon.
Starker Schneefall hat vergangene Nacht den Verkehr auf der A 4 am Burkauer Berg erneut zum Erliegen gebracht. Lkw kamen nicht mehr voran, blieben liegen. Die Polizei sperrte die Richtungsfahrbahn Dresden zwischen Burkau und Ohorn, um Unfälle zu vermeiden. Erst gegen 4 Uhr war die Strecke wieder frei. Es hatte sich ein Stau gebildet, der bis zur Abfahrt Uhyst reichte.
In Kamenz stieß ein Pkw mit Anhänger gegen ein Räumfahrzeug des Winterdienstes. Die S95 im Ortsteil Zschornau war mehrere Stunden gesperrt.
Starker Schneefall hatte bereits am späten Nachmittag den Berufsverkehr in der Oberlausitz zeitweilig lahm gelegt. Auf der A 4 zwischen Ohorn und Salzenforst bildete sich ein fast 20 Kilometer langer Stau. In der Gegenrichtung blockierten querstehende Lkw den Verkehr. Sie kamen den Burkauer Berg nicht hinauf. Bis zum Abend ging es nur im Schneckentempo voran. Autos lagen im Straßengraben.
Auf anderen Straßen führten ebenfalls liegengebliebene Lkw zu Problemen, so z.B. auf der S 151 zwischen Schönbach und Lwalde und zwischen Lauba und Lawalde. Die S 114 wurde gesperrt, nachdem auf eisglatter Fahrbahn mehrere Unfälle passiert waren.