Schnelle Hilfen für Restaurants und Hotels in Sachsen gefordert
Sachsens Restaurants und Hotels verzeichnen starke Umsatzeinbrüche. Fast 70 Prozent sehen sich in ihrer Existenz gefährdet, teilte der sächsische Hotel- und Gaststättenverband – DEHOGA – mit. Jedem siebten Betrieb drohe bereits ab November die Insolvenz wegen Zahlungsunfähigkeit. Die versprochenen Novemberhilfen müssten sofort kommen - schnell und unbürokratisch, forderte Hauptgeschäftsführer Axel Klein.
Die Bundesregierung hatte Zuschüsse etwa für Gastronomiebetriebe sowie Solo-Selbstständige wie Künstler zugesagt, die seit Anfang November von den behördlich angeordneten Schließungen im Kampf gegen eine Ausbreitung des Coronavirus betroffen sind. Für die weitaus meiste Zahl der Firmen sollen Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes im November 2019 gewährt werden. Die Hilfen brauchen aber noch Zeit.
Erste Gelder, in Form von Abschlagszahlungen, sollen ab Ende des Monats ausgezahlt bekommen, hieß es. Konkret sollen Solo-Selbstständige eine Abschlagszahlung von bis zu 5000 Euro erhalten, Unternehmen bis zu 10 000 Euro.