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Schnelles Netz auf dem Land

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Sachsen will die Inter­net­ver­sor­gung auf dem Land verbes­sern. Das Kabinett beschloss am Dienstag die Strategie „Sachsen Digital“. Wie Wirtschafts­mi­nister Martin Dulig ankün­digte, sollen in zehn Jahren alle Haushalte mit mindes­tens 100 MBit/s versorgt sein. Derzeit liegt Sachsen bundes­weit auf dem dritt­letzten Platz. In Dresden und Leipzig haben im Moment fast alle Nutzer 50 MBits zur Verfü­gung. Im Erzge­birgs­kreis ist es dagegen nur jeder Vierte, in Nordsachsen und im Landkreis Leipzig nur etwa jeder Dritte, im Landkreis Sächsi­sche Schweiz Osterz­ge­birge nicht mal jeder Dritte, in den Kreisen Bautzen und Görlitz nur etwa jeder Dritte, in Zwickau kommen nur 40 Prozent in den Genuss von schnellem Internet. Eigent­lich sind die Telekom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­nehmen für den Ausbau zuständig. Wenn es sich aber für diese nicht lohnt, will der Staat einspringen. Im Frühjahr soll die Förder­richt­linie in Kraft treten.