• Ein Totalschaden an ihrem Viererkajak auf der Reise nach Tokio hat die deutsche K4-Crew um Routinier Ronald Rauhe kurz vor den Olympischen Spielen geschockt.

Schock für Dresdner Kanute: Totalschaden an Olympia-Boot

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Autor: Sport

Der Dresdner Ruderkanute Tom Liebscher und sein Team müssen kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in Tokio einen herben Dämpfer hinnehmen. Ihr Paradeboot wurde beim Transport nach Japan schwer beschädigt und ist nicht einsatzfähig. Darüber informierte der Deutsche Kanuverband DKV. Demnach soll ein Gabelstapler das Viererkajak (K4) beim Verladen in Luxemburg so heftig gerammt haben, dass ein Totalschaden entstanden ist.

Bereits am Donnerstag soll das Ersatzboot auf die Reise nach Japan gehen – ob es rechtzeitig zu Wettkampfbeginn ankommen wird, ist aber aktuell völlig unklar. Das Besondere ist, dass es dieses Boot mit dieser Bauweise auf der ganzen Welt nur zweimal gibt", erklärte Liebscher. «Eins ist jetzt zerstört, das andere haben wir aktuell bei der Vorbereitung in Duisburg genutzt. Dieses Boot muss jetzt schnellstmöglich nach Tokio", so der Dresdener weiter. 

Der deutsche K4 gilt über die 500-Meter-Distanz als Topfavorit bei den Spielen. 2016 holte Liebscher mit Max Rendschmidt, Max Hoff und Marcus Groß Gold über die damals noch doppelt so lange Strecke.