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Schuldfähigkeit der beiden Angeklagten im Görlitzer Mordprozess könnte eingeschränkt sein

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Der Ausgang des gestern begon­nenen Prozesses gegen ein mutma­ß­li­ches Mörder­paar aus Görlitz wird auch maßgeb­lich von der Stellung­nahme der Gutachter abhängen. Den Ermitt­lungen zufolge sollen die Angeklagten zur Tatzeit unter Drogen gestanden haben. Vertei­diger Ulf Israel, der den 34-jährigen Angeklagten vertritt, sagte unserem Sender: "Es wird für Beide zu berück­sich­tigen sein, inwie­weit das jetzt das Maß erreicht, dass die Schuld einge­schränkt sein könnte".

Die beiden Angeklagten sollen einen 24-jährigen Nieskyer aus Heimtücke und Habgier ermordet haben, so die Staats­an­walt­schaft. Der Prozess vor dem Landge­richt Görlitz wird am 15. August fortge­setzt.

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Vertei­diger Ulf Israel