Schutzschirm verhindert Katastrophe auf Oberlausitzer Arbeitsmarkt
Der Kurzarbeit-Schutzschirm hat bislang den Zusammenbruch des Oberlausitzer Arbeitsmarktes verhindert. Ende Mai waren rund 19.000 Frauen und Männer ohne Job und damit knapp 400 mehr als im April. Seit Beginn der Corona-Krise haben Unternehmen in den Landkreisen Bautzen und Görlitz für fast 70.000 Beschäftigte Kurzarbeit beantragt.
Im Mai 2020 wurden dem Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Bautzen 1.035 freie Stellen gemeldet. Gegenüber dem Vormonat stieg die Nachfrage nach Arbeitskräften in den Bereichen Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften, öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung sowie im Baugewerbe an.
Dagegen ging die Arbeitskräftenachfrage insbesondere in den Bereichen freiberufliche,
wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, verarbeitendes Gewerbe sowie Erziehung und Unterricht zurück. Aktuell können die Mitarbeiter der Arbeitsagentur insgesamt auf 4.366 freie Arbeitsstellen vermitteln.