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Schwangere sollten sich erneut gegen Keuchhusten impfen lassen

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Schwan­gere Frauen und ihre Neuge­bo­renen sollen besser vor Keuch­husten geschützt werden. Die Sächsi­sche Impfkom­mis­sion hat eine entspre­chende Empfeh­lung heraus­ge­geben. Sie besagt: Schwan­gere sollten sich erneut zwischen dem 27. und 36. Schwan­ger­schafts­monat gegen Keuch­husten impfen lassen. Damit könnten sie dann genügend Abwehr­körper entwi­ckeln, die sie ihrem Kind übertragen. Es sei dann in den ersten Lebens­mo­naten geschützt, sagte Dr. Hans-Chris­tian Gottschalk, Mitglied der Impfkom­mis­sion und Chef der Görlitzer Kinder­klinik, unserem Sender.In diesem Jahr sind in Sachsen mehr als 460 Menschen an Keuch­husten erkrankt – und damit über 100 mehr als im Vorjahr. Erwach­sene sollten sich alle zehn Jahre impfen lassen.

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