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Schwarze Elster bei Senftenberg ausgetrocknet

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Die Schwarze Elster ist auf einem vier Kilometer langen Abschnitt zwischen Kleinkoschen und Senftenberg vollständig ausgetrocknet. An anderen Stellen fließt nur noch ein Rinnsal. So sind es am Pegel Biehlen-1 derzeit nur noch 0,4 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Das entspricht einem Drittel der sonst üblichen Sommerwerte. Die länderübergreifende Arbeitsgruppe „Extremsituation“ ruft zum Wassersparen auf.

Die Lage ist bleibt sehr angespannt. Auch die Spree ist nur noch ein Rinnsal. So passieren gerade einmal zwei Kubikmeter Wasser pro Sekunde den Pegel Leibsch. In normalen Sommern sind es zwölf Kubikmeter. Damit sich die Situation nicht zusätzlich verschärft, bleiben einzelne Schleusen geschlossen. Wasser darf auch weiterhin nicht aus den Flüssen gepumpt werden. Wer dagegen verstößt, dem droht ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro.