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Schweinepest-Erlass in Oberspreewald-Lausitz: Hunde müssen an die Leine

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Hunde müssen an die Leine. Wegen der Afrikanischen Schweinepest hat der Oberspreewald-Lausitz-Kreis neue Beschränkungen festgelegt.   So wurden Restriktionsgebiete und der Schutzkorridor ausgeweitet. In der Sperrzone dürfen Hunde außerhalb von Wohngebieten nicht frei herumlaufen. Das Gebiet erstreckt sich vom Süden des OSL-Kreises, von der Landkreisgrenze Elbe-Elster in Richtung Süd-Ost durch die Lausitzer Seenplatte, schließt Teile von Senftenberg und Altdöbern ein und führt bis Vetschau an die Landkreisgrenze von Spree-Neiße.

Die Suche nach verendeten Wildschweinen wird durch Drohnen unterstützt. Wildschweine sind Überträger der Afrikanischen Schweinepest. In der sogenannten Weißen Zone,  einem fünf Kilometer breiten Streifen, werden die Tiere gezielt geschossen.  Innerhalb weniger Tage wurden in der Region sieben Kadaver mit dem Virus gefunden. Geplant ist der Bau eines festen Wildabwehrzauns.  (dpa/red)