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Schweinepest-Fall außerhalb der weißen Zone

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Die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen ist weiter auf dem Vormarsch. Im Spree-Neiße Kreis wurde das Virus nun außerhalb der doppelt umzäunten „Weißen Zone“ festgestellt. Darüber informierte die Kreisverwaltung. Demnach habe man die Seuche bei einem verendeten Frischling südlich von Bärenklau nachgewiesen, etwa 400 Meter außerhalb des Sperrnereichs.

Der Landkreis habe erforderliche Bekämpfungsmaßnahmen eingeleitet, hieß es. Rund 20 Kilometer Elektrozaun am Fundort werden nach den Angaben aufgestellt. Zudem seien Suchhunde im Einsatz, um Fallwild aufzuspüren.

Vor gut einem Monat konnten zwei Kerngebiete und die damit verbundenen Nutzungsbeschränkungen für Land- und Forstwirtschaft aufgehoben werden. Über mehrere Monate waren keine neuen Fälle aufgetreten.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine ansteckende Erkrankung der Schweine, die fast immer tödlich verläuft und unheilbar ist. Es gibt keine vorbeugende Impfung. In Brandenburg wurden bislang 2.600 Wildschweine positiv auf ASP getestet. (mit dpa)