Schweinepest im Kreis Görlitz eindämmen
Nach Bekanntwerden eines Schweinepest-Falls im Kreis Görlitz soll nun eine weitere Ausbreitung der Seuche verhindert werden. Sogenannte Restriktionszonen wurden festgelegt. Sie sollen rasch gezogen werden. Bei einem erlegten Wildschwein war Ende vergangener Woche der Erreger festgestellt worden. Das Tier wurde bei Krauschwitz – unweit der Neiße – geschossen.
Ein Krisenstab nahm die Arbeit auf. Schweinezuchtbetriebe haben Vorsorge getroffen. Sie setzen auf konsequente Hygienemaßnahmen, um die eigenen Bestände zu schützen, lobte Agrarminister Wolfram Günther. Auch die Jäger leisten einen wichtigen Beitrag. Durch den Abschuss von Wildschweinen soll das Risiko verringert werden. Sachsen hatte vor wenigen Tagen zusätzliche Bonuszahlungen für Jäger in der Oberlausitz beschlossen.
Die Afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich, sie kann aber verheerende Folgen für die Höfe haben.