Schweinepest - weiter keine Entwarnung im Kreis Görlitz
Einen Monat nach dem erneuten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im Kreis Görlitz hat sich die Lage stabilisiert. Entwarnung kann das Veterinäramt aber nicht geben. Vom Erlöschen der Seuche könne keineswegs gesprochen werden. Auf dem Gelände des ehemaligen Volksbades in Görlitz waren zwei tote, mit dem Virus infizierte Wildschweine gefunden worden.
Schweinezüchter und Jäger schauen weiter mit Sorge nach Polen. Die Situation dort stelle sich nach wie vor intransparent dar. Soll heißen: Polen tut zu wenig, um infizierte Wildschweine am Grenzübertritt zu hindern. Auf deutscher Seite wurden Zäune aufgestellt. Aber sie sind kein Patentrezept. Bislang konnte jedoch verhindert werden, dass sich die Seuche wieder großflächig ausbreitet. Einen wesentlichen Beitrag dafür leisten die Jäger. Sie sind weiter am Drücker, sprich Abzug.