Schweinepest-Zaun an der Neiße verlängert
Der Aufbau von Schwarzwild-Barrieren entlang der Neiße geht weiter. Heute wurde bei Rothenburg mit einem rund 80 Kilometer langen Abschnitt begonnen. Zunächst sollen die blauen Stoffzäune bis zur A 4 bei Görlitz gezogen werden. Sie sollen Wildschweine abhalten. Die Tiere sind Überträger der Afrikanischen Schweinepest.
Teams des Technischen Hilfswerkes aus Görlitz, Bautzen, Zittau und Riesa sind im Einsatz, um die Barrieren entlang der gesamten sächsisch-polnischen Grenze möglichst schnell zu errichten. Zwischen Bad Muskau und Steinbach nördlich von Rothenburg wurden die Zäune schon errichtet. Sie stehen unter Strom. Außerdem soll ein Duftstoff die Schwarzkittel abschrecken.
Vor wenigen Wochen war auf polnischer Seite – nur rund zwölf Kilometer von Bad Muskau entfernt – ein Wildschweinkadaver mit dem Erreger entdeckt worden.