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Schweinepestwelle im Kreis Görlitz verlangsamt, aber noch keine Entwarnung

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Die Welle der Schweinepestfälle im Kreis Görlitz hat sich verlangsamt, Entwarnung besteht aber noch lange nicht, so die Einschätzung von Landratsamts-Dezernentin Martina Weber. Vor gut zwei Monaten wurde ein infiziertes Wildschwein am Berzdorfer See gefunden. Seitdem gebe es keinen neuen Fall mehr. Sie sieht jedoch mit Sorge die Zunahme der Schweinepestfunde in Polen und Tschechien. 

Ein Doppelzaun vom Zittauer Gebirge bis zum Spree-Neiße-Kreis soll verhindern, dass Wildschweine in den Landkreis Görlitz einwandern. Der Landkreis setzt weiter auf den konsequenten Abschuss sowie den Einsatz von Drohnen über  schwer zugänglichem Gebiet.   Seit Ausbruch der Seuche im Oktober 2020 wurden im Kreis Görlitz 1.441 Fälle festgestellt worden. In ganz Sachsen sind es 2.246 Funde.

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Kreisdezernentin Martina Weber