Schwerbehinderten Chance auf Oberlausitzer Jobmarkt geben
In der Oberlausitz haben derzeit fast 17.800 Frauen und Männer keinen Job. Das sind knapp 130 weniger als vor einem Monat. Unternehmen suchen auch in der Corona-Pandemie Fachkräfte, so die Bautzener Arbeitsagenturchefin Kathrin Groschwald zur heutigen Vorstellung der Arbeitsmarktzahlen.
Ein Problem ist die Vermittlung von Schwerbehinderten. Ihr Anteil an den Jobsuchenden liegt bei über sieben Prozent. Gut Dreiviertel der Arbeitslosen mit Handicap haben studiert oder eine Berufsausbildung. Sie seien oft überdurchschnittlich motiviert und gut qualifiziert, wirbt Groschwald. Mitunter gibt es bei Firmenchefs aber noch Vorbehalte.
Die Zahl der Kurzarbeitergeldempfänger in der Oberlausitz ist zurückgegangen. Im Juli waren 14.800 Beschäftigte in über 1.700 Unternehmen in der Oberlausitz betroffen und einen Monat zuvor noch rund 21.000 in über 2.300 Betrieben. Das geht aus den heute vorgelegten Zahlen hervor. Die Bautzener Arbeitsagenturchefin Kathrin Groschwald geht aber davon aus, dass durch den Lockdown im November die Zahl wieder ansteigt.