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Schwerverbrecher Schmökel wird in JVA in die Lausitz verlegt

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Der vor mehr als 16 Jahren bei Bautzen gefasste Schwer­ver­bre­cher Frank Schmökel kommt zurück in die Lausitz. Er wird im April aus dem Maßre­gel­vollzug in die JVA Duben am Rande des Spree­waldes verlegt. Das bestä­tigte ein Sprecher des Justiz­mi­nis­te­riums. 

Schmökel hatte im Oktober 2000 bei einem Freigang einen Pfleger verletzt und ein paar Tage später einen Rentner getötet und sich dann in die Oberlau­sitz abgesetzt. Polizei­hun­dert­schaften suchten tagelang nach dem gefähr­li­chen Sexual­straf­täter. Ein Klima der Angst breitete sich aus. Mütter ließen abends ihre Töchter nicht mehr raus. Schlie­ß­lich wurde Schmökel in einer Laube in Saritsch bei Bautzen aufge­spürt. Ein Polizist verpasste ihm einen Milzschuss.

Obwohl laut einem Gutachten Schmökel eine „narziss­ti­sche und disso­ziale Psychose“ beschei­nigt wird und eine Verän­de­rung nicht zu erwarten sei, wird er nun in den normalen Straf­vollzug verlegt.