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„Sehnsüchte aufnehmen“ - Gäste in die Oberlausitz holen

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Nach dem coronabedingten Einbruch der Übernachtungs- und Umsatzzahlen  in der Oberlausitz blickt die Tourismusbranche nach vorn. Mit einer Kampagne soll Urlaubern aus dem Inland der Aufenthalt in der Region schmackhaft gemacht werden. Die Marketinggesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien – MGO - will dabei Gäste emotional abholen. 

Die Kampagne soll unter die Haut gehen,   „Sehnsüchte ansprechen“, so MGO-Chef Olaf Franke. Der Titel ist eine Einladung: „Komm, lass uns Leben!“. Die Touristiker wollen, dass Gäste länger in der Oberlausitz Urlaub machen. Durchschnittlich drei Tage, ist das Ziel.   Die Verweildauer lag vor zwei Jahren bei 2,6 Tagen und im vergangenen Jahr bei 2,9 Tagen.

Knapp 1,6 Millionen Übernachtungen wurden im Corona-Jahr 2020 in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und auf Campingplätzen in den Landkreisen Bautzen und Görlitz gebucht. Das waren fast 22 Prozent weniger als 2019. Die Oberlausitzer Tourismusbranche hat über 51 Millionen Euro Umsatz eingebüßt, schätzt die MGO. Die Gästebetten waren im Durchschnitt zu 28 Prozent ausgelastet.

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Reporter Knut-Michael Kunoth